Die fünf wichtigsten Technik-Trends

Der schnelle technologische Wandel macht es immer schwieriger, echtes Entwicklungspotenzial von Eintagsfliegen zu unterscheiden. Hier sind fünf aktuelle Tendenzen, die Sie verfolgen sollten.

1) Das Internet der Dinge

Eine Technologie, die für die Business-Community innerhalb des nächsten Jahrzehnts einen Wert von mehr als 8,22 Billionen Euro generieren wird, darf nicht unterschätzt werden. Mit dieser Zahl beziffert Cisco das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT)  und zahlreiche Untersuchungen bestätigen diese Prognose.

Das IoT ist die Erweiterung der Datennetzwerke oder die erweiterte Konnektivität fast aller Geräte, von Spielekonsolen über Fahrzeuge bis hin zu Haushaltsgeräten.

Das Konzept ist zwar nicht neu, aber Unternehmen müssen seinen Wert und seine Anwendungsmöglichkeiten erst noch voll erfassen. Microsoft testet das IoT derzeit auf die Möglichkeit, Ärzten schnelleren Zugriff auf Patientendaten zu ermöglichen, während Tesla mit dem IoT zur Unterstützung von Fahrzeugwartung experimentiert.

Einer Erhebung von ABI Research zufolge werden bis zum Jahr 2020 mehr als 30 Milliarden Geräte drahtlos mit dem IoT verbunden sein.

2) Biometrie

Stellen Sie sich vor, PINs und Passwörter gehören der Vergangenheit an und der Geldautomat erkennt Sie an der Form Ihrer Augen oder an Ihrer Stimme. Das mag nach Science Fiction klingen, aber der Wert und das Potenzial der Biometrie für die Wirtschaft ist nicht von der Hand zu weisen.

Smartphone-Entwickler statten ihre Geräte bereits mit Fingerabdruck-Scannern aus, Finanzinstitute testen die Sicherheit von Stimm- und Gesichtserkennung zur Identifizierung ihrer Kunden und die britische Regierung nutzt die Technologie bereits für Anwendungen ihrer Melderegister.

BCC Research prognostiziert, dass der weltweit mit biometrischen Anwendungen erzielte Umsatz bis zum Jahr 2019 jährlich um 19,8 Prozent auf 16,15 Milliarden Euro steigen wird.

Dennoch bleibt, nicht überraschend, auch der Datenschutz ein zentrales Diskussionsthema.

3) 3D-Drucker

Obwohl sie für die meisten Verbraucher noch außer Reichweite sind, haben 3D-Drucker das Potenzial, die Märkte in einem Umfang zu verändern, den wir uns heute nur ansatzweise vorstellen können. Ihre Kaffeetasse ist zerbrochen? Drucken Sie sich eine neue!

Einer PwC-Studie zufolge könnten Hersteller Teile drucken, die sie normalerweise lagern müssten. Damit könnten sie große Einsparungen erzielen und ihre Produkte den Kunden schneller liefern.

Vor diesem Hintergrund können Unternehmen ihre Bestände komplett neu überdenken, insbesondere im Hinblick auf geringe Mengen veralteter Teile, die dennoch verfügbar bleiben müssen.

4) Wearables

Smartwatches, Brillen, Armbänder und andere Geräte haben die Technologie in Sphären getragen, die über die Reichweite von PCs, Laptops und sogar Smartphones weit hinausgehen. Das, was Deloitte als „just in time digital logistics“ bezeichnet, bietet enormes Potenzial: Unternehmen erhalten bessere Einsichten in das Kundenverhalten und sind in der Lage, auf persönlichere Weise mit ihnen zu kommunizieren.

Damit stehen wir noch ganz am Anfang, aber Gartner prognostiziert für den Markt der Wearables für Fitness- und medizinische Zwecke bis zum Jahr 2016 ein Umsatzwachstum von 2,94 Milliarden Euro.

5) Big Data

Wenn die Kunde von der Volumenexplosion digitaler Daten und deren Nutzen für Unternehmen noch nicht zu Ihnen vorgedrungen ist, leben Sie definitiv hinter dem Mond.

Der Schlüssel zum Erfolg ist das Verständnis, wie Sie Big Data in Ihrem Unternehmen nutzen können. So können Sie etwa Verkaufsmuster analysieren, um den Umfang Ihrer Bestände zu planen oder die Überstunden Ihrer Angestellten analysieren und Arbeitszeitpläne entsprechend anpassen, um die Personalkosten zu senken. Nicht zuletzt könnten Sie soziale Medien nutzen, um herauszufinden, was Kunden über Ihr Unternehmen und Ihre Wettbewerber denken.

Dem technikerfahrenen Business-Profi bieten diese heißen Trends Chancen und Lösungen, die keinesfalls ignoriert werden sollten.

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