Sind Tiny-in-Ones die platzsparende Lösung für Ihr Unternehmen?

Steve Evans

08/07/2015

Bei PCs ist es allerdings schwierig, die Größe nennenswert zu verkleinern. Der wirklich unglaublich kleine Tiny-in-One ist hingegen ein PC, der für Unternehmen in Zukunft die Antwort auf alle Fragen zum platzsparenden Arbeiten sein könnte.

Technologische Weiterentwicklungen tendieren dazu, mit der Zeit immer kleiner zu werden. Es gilt als innovativ, wenn die Größe verkleinert werden kann, ohne dass dabei an Leistung eingebüßt wird. Steve Jobs warf einmal einen frühen iPod-Prototyp in ein Aquarium und sagte, dass die aufsteigenden Luftblasen ein Zeichen dafür seien, dass im Innern noch Platz sei. Er schickte seine Entwickler mit dem Auftrag fort, den iPod kleiner zu bauen.

Dieser Ansatz ist bei PCs weniger leicht umsetzbar – Leistung, Speicherplatz, Kühlung und Kapazitäten für Upgrades bedeuten, dass eine Verkleinerung nicht ohne Weiteres erfolgen kann. All-in-Ones sind eine beliebte Alternative, denn sie sind äußerst platzsparend. Der Schreibtisch wirkt sofort aufgeräumter. Sie haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Upgrades und Optimierungen lassen sich nur schwer vornehmen. Und wenn eine Komponente (z.B. der Bildschirm) defekt ist, kann das ganze Gerät schrottreif sein.

Tiny-in-Ones sind hier im Vorteil: Sie sind platzsparend wie die All-in-Ones, bieten jedoch auch Möglichkeiten für Upgrades. Diese Eigenschaft macht sie für Unternehmen zur attraktiven Option. Das Gerät selbst und der Monitor sind separate Einheiten, was bei eventuellen Defekten den mühelosen Austausch ermöglicht.

Ein Tiny-in-One ist ein sehr kleines (engl. tiny) Gerät, das an einen Monitor angeschlossen wird, wobei die beiden Hauptkomponenten separat bleiben. Der Lenovo ThinkCentre Tiny-in-One 23 ist beispielsweise ein 58,4 cm (23″) LED LCD Monitor mit einem Schacht an der Rückseite für einen Tiny-PC. Dieser Monitor ist mit allen Tiny-PCs kompatibel: Je nachdem, was die IT-Abteilung und das Unternehmen planen, ein neuer Tiny-PC kann im Handumdrehen eingesteckt werden.

Alles ist in einem kleinen PC enthalten, der direkt an den Monitor montiert wird und somit entfällt der lästige Kabelsalat auf und unter dem Schreibtisch. Innovationen wie diese machen den IT-Abteilungen das Leben leichter. Sie können PCs austauschen und Mitarbeitern beim Umzug im Büro schnell helfen, denn der PC wird einfach nur herausgenommen und in den Schacht eines anderen Monitors eingesteckt.

Die Leistungsmerkmale stehen denen der großen PCs in nichts nach: Anschlüsse für USB 2.0 und 3.0, Mikrofon und Kopfhörer, DisplayPort für einen Laptop, Ethernet und VGA.

Machen Sie sich Sorgen um die Sicherheit bei Tiny-in-Ones? Diese kleinen PCs kann man doch bestimmt ganz einfach herausziehen und sich damit davonstehlen, oder? Nein. Lenovos Tiny-PCs sind z.B. mit einem Kensington-Schloss ausgestattet, ein Garant für absolute Sicherheit.

Tiny-in-Ones sind eine großartige Möglichkeit, um endlich den Kabelsalat auf dem Schreibtisch loszuwerden. Sie sind platzsparend, ohne dabei an Leistung, Upgrade- oder Wartungskapazitäten einzubüßen.

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