Der Aufstieg der DSGVO-Beratung

Clare Hopping

11/09/2017

DSGVO, die Datenschutz-Grundverordnung wird in weniger als einem Jahr in Kraft treten. Es ist also an der Zeit, eine professionelle Beratung in Erwägung zu ziehen, um festzustellen, ob Ihr Unternehmen dafür gerüstet ist.

Am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung in Großbritannien in Kraft. Während bereits einiges unternommen wird, um den neuen Herausforderungen offen entgegenzutreten, gibt es in vielen Unternehmen ungeklärte Fragen. Ist Ihr Unternehmen auf die entsprechenden Anpassungen vorbereitet, oder benötigen Sie Unterstützung?

Aus einer aktuellen Umfrage geht hervor, dass die IT-Branche in Großbritannien besser für die DSGVO gerüstet ist als die der europäischen Nachbarländer. 40 Prozent der Unternehmen in Großbritannien haben laut Spiceworks mit den Vorbereitungen begonnen, gegenüber 28 Prozent der Unternehmen im Rest der EU – und gerade einmal 5 Prozent in den USA.

Die Rolle der DSGVO-Berater

Einer der Gründe, aus denen EU-Unternehmen dieser Änderung entspannter entgegensehen, ist laut der Umfrage, dass diese mit weitaus höherer Wahrscheinlichkeit die Beratung Dritter heranziehen werden, um die Einhaltung der neuen Vorschriften sicherzustellen. Offenbar neigen Unternehmen in Großbritannien eher dazu, intensive Datenüberprüfungen durchzuführen, während sich europäische Unternehmen in dieser Frage an Experten wenden.

Es ist zwar durchaus möglich, dass Sie in Ihrem Haus über das erforderliche Know-how für die anstehenden Veränderungen verfügen, jedoch müssen Sie hierzu sehr vertraut mit Ihrer IT-Abteilung und deren Funktionsweise sein – dies ist nicht immer einfach.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, eine externe Beratung in Anspruch zu nehmen, dürfte dies eine Entlastung sein, durch die Sie den weiteren Schritten gelassen entgegensehen können. Die Nichteinhaltung der Verordnung kann nicht nur zu hohen Geldstrafen führen. Auch Ihre Marke kann darunter leiden – ein Schaden, der nur sehr schwer zu beheben ist.

Die DSGVO-Lücke schließen

Es wird angenommen, dass der Mangel an fundiertem Wissen bezüglich der DSGVO in der gesamten Branche vorherrscht, sodass eine entsprechende Beratung tendenziell zu einer kostspieligen Angelegenheit werden kann. Wenn es jedoch darum geht, Ihre Marke zu schützen, sollten Sie vor diesen Kosten nicht zurückschrecken.

Mit einem professionellen Berater an Ihrer Seite kann sich Ihre Situation rasch ändern. Eine Überprüfung des Status quo im Rahmen einer Lückenanalyse zur DSGVO wird Ihnen schnell aufzeigen, welche Lecks geschlossen werden müssen. Und wenn Ihre IT-Abteilung über ausreichend Erfahrung verfügt, kann sie den Staffelstab unter Umständen übernehmen, sodass Ihr Unternehmen in der Folge nicht auf weitere Hilfe von außen angewiesen ist.

Unternehmen, die dennoch weitere Unterstützung benötigen, steht eine Vielfalt an Beratungsleistungen zur Verfügung – dies gilt nicht nur für multinationale Konzerne – die sie in dieser Sache voranbringen können.

Mit einem Berater haben Sie bei der vollständigen Umstellung auf die Einhaltung der DSGVO stets eine helfende Hand an Ihrer Seite. Falls Sie sich bereits intensiv mit der neuen Verordnung auseinandergesetzt haben, fehlen vielleicht nur noch wenige Korrekturen, um Sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Sollten Sie das Gefühl haben, externe Hilfe zu benötigen, um Ihr Unternehmen für die Zukunft zu rüsten, planen Sie diesen Schritt sorgfältig und stellen Sie sicher, dass Ihr Management flexibel genug ist und die Bereitschaft zeigt, auf die neuen Herausforderungen zu reagieren.

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