Auf dem Weg zur Reife? Wie und warum der Arbeitsplatz möglicherweise endlich erwachsen wird

Gareth Kershaw

25/07/2019

Der Arbeitsplatz verändert sich, ebenso wie die Faktoren, die ihn gestalten. Verbraucherorientierte Tools der nächsten Generation werden einen entscheidenden Beitrag zur Neuausrichtung „traditioneller” Büros auf die neuen „Digital Natives” leisten. Auch Geräte und Apps, die agilere, flexiblere Arbeitsansätze und -umgebungen fördern und dabei die Sicherheit stärken, die Mitarbeiterproduktivität steigern und die IT-Verwaltung verbessern, werden an der Tagesordnung sein. Technologie allein reicht dazu natürlich nicht aus, meint Gareth Kershaw, aber sie ist ein gutes Sprungbrett.

Millennials?! Generation Z?! Kommen Sie mir nicht mit denen! Verwöhnt, faul, anmaßend, anspruchsvoll. Ist doch egal, wenn man schlecht über sie redet. Sie verdienen es doch irgendwie, oder?

Ehrlich gesagt: Nein. Nicht wirklich.

Es stimmt zwar, dass jede neue Generation in der Regel ein wenig von ihren Vorgängern heruntergeputzt wird, aber diese scheint mehr als nur ihren gerechten Anteil davon abzubekommen.

Außerdem wäre es angesichts der Tatsache, dass Millennials und die sogenannte Generation Z 59 % der berufstätigen Bevölkerung* ausmachen und wir alten Zyniker uns über kurz oder lang auf sie verlassen werden müssen, vielleicht eine gute Idee, wenigstens ein bisschen netter und mitfühlender zu sein.

Nicht zuletzt sind unsere jungen Kollegen tatsächlich auch vollauf damit beschäftigt, uns einen Gefallen zu tun. Sogar einen ziemlich großen.

Wie das?

Weil sich die Digital Natives größtenteils gerade wegen der hohen Ansprüche, für die sie so oft schief angesehen werden, als äußerst nützlich für die Förderung der Modernisierung unserer Arbeitsplätze und -methoden erweisen. In einer Zeit, in der 75 % der Mitarbeiter der Meinung sind, keinen Zugriff auf die effizienzsteigernden Technologien zu haben, die sie brauchen**, ist das von entscheidender Bedeutung.

Die Arbeitskräfte der nächsten Generation wünschen sich ein „sinnvolles” Arbeitsleben, sie möchten berufliche Erfahrungen, die über die bloße Erfüllung ihrer Aufgaben hinausgehen. Sie sind in einer Welt aufgewachsen, in der sie alles digital erledigen: lernen, arbeiten, kommunizieren und kreativ sein. Und außerdem lässt sich alles flexibel und von überall aus verrichten. Ist es dann wirklich so unvernünftig, dass sie von ihrem beruflichen Umfeld mit seinen diversen Geräten und Tools Vergleichbares erwarten?

Vor allem, wenn sich herausstellt, dass wir alle von diesen Erwartungen in hohem Maße profitieren können. Das schließt auch Unternehmen mit ein, denn die Digitalisierung und deren Folgen wirken sich bei vielen direkt positiv auf den Geschäftserfolg aus.

Laut einer kürzlich durchgeführten globalen Studie sind beispielsweise diejenigen, die ihre Arbeit als „sinnstiftend” ansehen, eher geneigt, Jobs mit einem höheren Gehalt abzulehnen, die ihnen anderswo angeboten werden*,  und Unternehmen, die großen Wert auf die Mitarbeitererfahrung legen, können damit rechnen, bis zu vier Mal höhere Gewinne zu erzielen*.

Wie gehen Unternehmen bei einer solchen digitalen Neuausrichtung vor? Indem sie sich auf die täglichen Arbeitserfahrungen ihrer Belegschaft konzentrieren, meint die Manpower Group. Und das bedeutet eine Anpassung der Arbeitsplätze und -weisen an die Mitarbeiter selbst, so Manpower, sowie den Verzicht auf bestimmte, tief verwurzelte Praktiken zugunsten flexiblerer Tools und Methoden.

Dabei gibt es natürlich vieles zu bedenken. Die Einführung neuer oder optimierter Technologie allein macht noch keine Veränderung aus. Ganz gleich, wie schnell, professionell und effizient ein Gerät ist wenn die grundliegende organisatorische Haltung nicht auf dasselbe Ziel ausgerichtet ist, genügt Technologie nicht, um die innovative Arbeitskultur zu fördern, die zugleich Änderungen in der Arbeitsweise der Menschen bedingt.

Es gibt jedoch auch viele Wege, schnellere Erfolge zu erzielen.

Beispielsweise mit Technologien wie der ThinkBook-Serie von Lenovo. Sie bietet die Geschwindigkeit, Leistung, Produktivität und Kollaborations-Möglichkeiten, nach der sich die neuen Mitarbeiter sehnen, und sorgt dabei dennoch für die Robustheit, Kontrolle, verstärkte Sicherheit und bessere IT-Verwaltbarkeit, die Unternehmen brauchen.

Hinzu kommen Funktionen wie: „Modern Standby“, mit dem Benutzer auch bei geschlossenem Notebook E-Mails, Chatnachrichten und Anrufbenachrichtigungen erhalten; superschnelles Aufladen; Skype-Hotkeys, mit  einer Taste zum Annehmen und einer zum Auflegen; ein Fingerabdruckscanner auf dem Netzschalter für eine schnelle und einfache biometrische Authentifizierung; Dolby Vision für schnelle, nahtlose Zusammenarbeit; Microsoft Intune für mehr Transparenz und eine einfachere Verwaltung von Endpunktgeräten; und Intel Boot Guard für sicheres Hochfahren und drahtlose Verbindungen.

Lenovo arbeitet kontinuierlich daran, solche Alltagsinnovation in sein Produktangebot zu integrieren, und die Benutzer und Unternehmen von heute wissen sie wirklich zu schätzen.

Wird der Arbeitsplatz also wirklich erwachsen? Es ist vielleicht noch zu früh, um das sagen zu können. Aber sollte das tatsächlich der Fall sein, müssen wir unseren jüngeren Kollegen, auf die wir so gerne einmal herabsehen, dankbarer sein, als viele es gerne zugeben würden.

 

* Manpower Group: Millennial Careers – 2020 Vision

** http://www.dunnsonline.com/blog/10-shocking-statistics-work-productivity/

Büro 2020

Was Unternehmen im 21. Jahrhundert wissen müssen